Vitalstoffe

Die Zelalterung verlangsamen:

KURKUMINEXTRAKT

Mit seiner leuchtend gelben Farbe ist Curcumin der Eckpfeiler der ZinoGene+ Formulierung. Als Mitglied der Ingwerfamilie wird Curcumin von Pflanzen der Curcuma longa-Arten produziert. Historisch gesehen wird Curcumin in Indien seit Tausenden von Jahren sowohl als Gewürz als auch als Teil der ayurvedischen Traditionen des Landes verwendet. Heute wird es weltweit häufig in Nahrungsergänzungen, Kosmetika, als Aroma und zur Färbung in Lebensmitteln verwendet. Es gibt viele verschiedene Curcumin-Extrakte auf dem Markt, jedoch gibt es beträchtliche Unterschiede bezüglich ihrer Bioverfügbarkeit, und somit unterscheiden sie sich in beträchtlicher Weise auch hinsichtlich dessen, wie hoch der Anteil des Inhaltsstoffes ist, der eine aktive Wirkung erzielt. Der Curcumin-Extrakt, der es in unsere Produkte schafft, wird sehr sorgfältig ausgewählt und bietet ein vollständiges Spektrum von Curcuminoiden. Wir haben uns für den weltweit preisgekrönten Inhaltsstoff HydroCurc® entschieden, der das Curcumin mit der höchsten Bioverfügbarkeit weltweit ist.Dies bedeutet eine verbesserte Absorption und folglich eine verbesserte Wirksamkeit und Funktionsweise.

QUERCETIN

Quercetin ist ein natürliches Pigment, das in vielen Früchten, Gemüse und Körnern vorkommt. Es hat antioxidative Eigenschaften und gehört zu einer Untergruppe von Polyphenolen, die Flavonoide genannt werden. Es wird geschätzt, dass die Durchschnittsperson täglich 10–100 mg davon durch Nahrungsquellen wie Zwiebeln, Äpfel, Kapern, Beeren, Brokkoli, Zitrusfrüchte, Kirschen, Kaffee,

Trauben, grünen Tee und Rotwein konsumiert. Wichtig zu beachten ist, dass die Menge an Quercetin in Lebensmitteln von den Bedingungen abhängen kann, unter denen die Pflanzen angebaut wurden. Um die Bioverfügbarkeit und Funktionalität zu optimieren, haben wir unsere eigene Mischung mit Quercetin unter Verwendung von drei verschiedenen Inhaltsstoffen aus zwei verschiedenen Pflanzenquellen hergestellt: dem Pagodenbaum und Zwiebeln. Wie immer ist die Qualität unserer Inhaltsstoffe genauso wichtig wie die Quantität, und dies ist auch bezüglich der Quellen von Quercetin unsere Priorität, die wir für diese Formulierung ausgewählt haben.

FUCOIDANE

Braune Algen enthalten ein Element namens Fucoidan. Fucoidane aus Algen sind Antihaftverbindungen (stellen Sie sie sich wie das biologische Äquivalent von Teflon vor). Sie kommen in verschiedenen

Arten von Braunalgen vor und befinden sich in den Zellwänden der Algenpflanze, um sie vor äußerem Stress zu schützen. Die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Fucoidanen sind nichts Neues. Historisch gesehen werden fucoidanhaltige Algen gemäß alten Traditionen seit Tausenden von Jahren verwendet. In der Tat datieren die frühesten Aufzeichnungen über ihre Verwendung bis 12.000 v. Chr. zurück, wobei archäologisch Ausgrabungen in Monte Verde in Chile Nachweise für ihre Verwendung enthüllt haben Heutzutage werden Fucoidane als hochwertige Inhaltsstoffe in Ernährungsprodukte integriert. Wir wissen, dass Qualität und Preis zwischen den verschiedenen Lieferanten erheblich variieren und haben uns dafür entschieden, einen exklusiven FucoidanInhaltsstoff in unserem ZinoGene+ anzuwenden.

FISETIN

Fisetin ist ein in vielen Pflanzen vorhandener Farbstoff und gehört zur Flavonoidgruppe der Polyphenole. In ZinoGene+ haben wir unsere eigene Mischung mit Fisetin aus Rauchbaumextrakt und Erdbeerextrakt hergestellt. Dieses Bioflavonoid hat antioxidative Eigenschaften, und obwohl es in einer Vielzahl von Früchten und Gemüsen wie Erdbeeren, Äpfeln, Dattelpflaumen, Trauben, Zwiebeln, Kiwis und Grünkohl vorhanden ist, ist die Konzentration niedrig. Die durchschnittliche tägliche Zufuhr von Fisetin aus verschiedenen Gemüsequellenwird auf etwa 0,4 mg geschätzt. Im Vergleich dazu liefert nur 1 ZinoGene+ Tablette 25 mg

Aminosäuren: Bausteine fürd Leben

Aminosäuren

Leiden Sie an Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit und oder Schlafstörungen? Möglicherweise leiden Sie an einer unzureichenden Versorgung mit Eiweissen, genauer gesagt Proteinen. Der Begriff Protein wurde aus dem griechischen Wort Proton für «das Erste, das Wichtigste» abgeleitet. Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut und sind die Grundbausteine jeder Zelle. Daher sind sie unentbehrlich für viele Körperfunktionen wie Wachstum, Muskelaufbau und diverse Stoffwechselvorgänge. Zudem bilden sie die Basis unserer Immunzellen, Neurotransmittern und Antikörpern. Als Transportproteine schleusen sie lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente durch unsere Blutbahnen. Die Glücks-, Schlaf- uHier erhältlichnd Sexualhormone kann der Körper nur produzieren, wenn genügend Proteine zur Verfügung stehen.

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die über eine sogenannte Aminogruppe verfügen, die Stickstoff enthält. Stickstoff ist ein wesentlicher Baustein der Aminosäuren, denn ohne Stickstoff gibt es kein Leben. Wir benötigen den Stickstoff, um zu wachsen und zu gedeihen.

Proteine bestehen aus unterschiedlichen Aminosäuren, die sich aneinanderreihen. Bei einer Aneinanderreihung von unter 100 Aminosäuren spricht man von Peptiden, bei einer Verbindung von über 100 von Proteinen. Damit der Körper fortwährend Proteine herstellen kann, muss der Stickstoffbedarf in Form von Aminosäuren zeitlebens über die Nahrung gedeckt werden.

Ein Mangel an Aminosäuren kann in jedem Alter auftreten. Die Ursachen können zum Beispiel eine ungenügende Zufuhr, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine Verwertungsstörung im Darm, eine Störung in der körpereigenen Proteinsynthese, ein Versorgungsdefizit, eine falsche Stickstoffbilanz oder Allergien sein.

Es gibt 250 bekannte Aminosäuren. Davon sind 21 Bestandteil von Körperproteinen. Diese werden in 8 essenzielle (lebensnotwendige) Aminosäuren und nicht essenzielle Aminosäuren unterteilt. Die essenziellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden, weil sie der Körper nicht selber herstellen kann. Die nicht essenziellen Aminosäuren kann der Körper selber herstellen. Eine Aufnahme über die Nahrung ist dennoch wichtig, da der Protein-Stoffwechsel von Mensch zu Mensch verschieden ist.

Damit Aminosäuren ihre volle Funktion erfüllen können, benötigen sie wichtige Co-Faktoren an Mikronährstoffen, wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dieser Bedarf kann zum Beispiel mit den Powerminerals (Ion Power) gedeckt werden. Zudem benötigen die Aminosäuren für ihre volle Funktionsfähigkeit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche zum Beispiel durch das Zinzino Balance Oil ausreichend zugeführt werden können.

Ein Mangel an Aminosäuren kann ein ganzes Spektrum an Folgen und Symptomen zur Folge haben.

Gibt es eine optimale Ernährungsform für die Proteinversorgung?

Oder

Wie erreichen Sie eine optimale Proteinversorgung?

Die ungleiche Verteilung der Proteine in den verschiedenen Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft führt regelmässig zu kontrovers geführten Diskussionen. Auch, was die Herkunft der Proteine angeht, sind sich die Wissenschaftler nicht ganz einig. Tierische Eiweissquellen betrachten viele Experten als potenziell gesundheitsschädlich. Andere halten pflanzliche Proteinquellen, auch in deren Kombination für unzureichend. Was jedoch für alle Aminosäuren gilt, damit sie für den Zellstoffwechsel verwenden werden können, ist die exakte Zusammensetzung der 8 essenziellen Aminosäuren. Dieses Aminosäurenmuster wird als 'Master amino acid pattern' (MAP) bezeichnet. Weisen die essenziellen Aminosäuren dieses MAP auf, werden sie zu über 99 % in körpereigenes Protein umgewandelt. Was bedeutet dies nun für Ihre Ernährung und Ihren individuellen Bedarf (Stress, Schwangerschaft, Stillzeit, Rekonvaleszenz usw.)? Mit dem gewohnten Essverhalten im Alltag gestaltet sich eine optimale Versorgung mit Aminosäuren oft als schwierig. Wieso nicht die fehlenden Aminosäuren, falls nötig, einfach und unkompliziert ergänzen? In unserer Praxis machen wir sehr gute Erfahrungen mit dem Produkt ‘Maps Essential 8 Protein’ als Ergänzung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Mit diesem wird die exakte MAP der 8 essenziellen Aminosäuren sichergestellt und dadurch kann der Zellstoffwechsel optimal funktionieren.

Wir beraten Sie gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Eiweiss: Zuviel? Zuwenig? Wieviel ist genug?

Unser Körper braucht täglich seine Dosis an Eiweiss, und zwar über den Tag verteilt. Warum dem so ist, wie das mit dem Kauen zusammenhängt und welche Bedeutung die essentiellen Aminosäuren haben, erklärt Beat Strittmatter, dipl. Drogist HF, im Interview.

«Eiweiss ist der Stoff im Körper, der täglich zugeführt werden muss, weil es – anders als etwa bei Fett oder Kohlenhydraten – davon im Körper keine Depots gibt», bringt Beat Strittmatter das Thema direkt auf den Punkt; «und die Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen die vielen verschiedenen Eiweisse (Proteine), welche im Organismus verschiedenste Funktionen haben, gebaut werden. Wir sprechen dabei von 21 Aminosäuren, die mittels Peptidbindungen unterschiedlich zusammengehängt werden; damit das funktionieren kann, muss der «Pool» vollständig sein. Manche dieser Aminosäuren sind essentiell, will heissen, sie können vom Körper nicht gebildet und müssen daher zugeführt werden.»

In Ruhe essen, richtig kauen

Und damit stecken wir auch schon mitten im nächsten Problem, so Strittmatter: «Nebst der genügenden Zufuhr ist heute das grösste Dilemma, dass die Eiweisse nicht richtig verdaut werden. Zugeführtes Eiweiss ist körperfremd und muss erst in die erwähnten Aminosäuren zerteilt werden – das findet zu einem grossen Teil im Magen statt. Dilemma Nummer eins: Man ist permanent gestresst, nimmt sich keine Zeit, in Ruhe zu Essen, ist auf Adrenalin – was wiederum dazu führt, dass der Magen nicht richtig arbeitet, keine Magensäure produziert. So können die Eiweisse nicht aufgebrochen werden und gelangen unverdaut in den Darm.» Und dort folge gleich das zweite Dilemma – weil der Darm nicht richtig arbeite, komme es zu Gasbildung, Fäulnisbakterien und weiteren Folgegeschichten: «Wenn Kunden mit Verdauungsproblemen bei uns Rat suchen, spreche ich daher zuerst das Kauen an, dann den Magen und erst zuletzt die Verdauung. Oft braucht es dann Stoffe, welche die Eiweissverdauung anregen, wie etwa Schafgarbe oder Enzian: sie stärken den Magentonus und helfen, die Eiweisse besser zu spalten.»

«Gute» und «schlechte» Eiweisse?

Nach Beat Strittmatters Erfahrung ist das zu kurz gegriffen: «Die tierischen Eiweisse sind zwar unserem Eiweissmuster näher und bieten einen guten Pool an Aminosäuren. Der Nachteil aber ist, dass bei deren Verdauung sehr viel Stickstoff entsteht, der über die Nieren abgebaut und den Harnstoff ausgeschieden werden muss: das kann etwa bei Sportlern, die grosse Mengen an Eiweiss benötigen, rasch zum Problem werden.» Pflanzliche Eiweisse seien auch nicht per se schlechter; man müsse sie aber einfach richtig kombinieren: «Als Beispiel mag einfache Kost in Südamerika dienen, wo zu jeder Mahlzeit Reis und Bohnen gereicht werden: diese Kombination deckt alle essentiellen Aminosäuren ab. Wie bei uns etwa Käse oder Eier und Kartoffeln. Wer sich für eine rein pflanzliche Ernährung entscheidet, muss sich über Inhaltsstoffe und sinnvolle Kombinationen informieren. Und man braucht einen guten Magen, ein gutes Kauverhalten – und genügend Zeit beim Essen: das ist das A und O.»

Bedarf wird oft unterschätzt

Der tägliche Normalbedarf liege bei 0,8 bis 1 Gramm Eiweiss pro Kilo Körpergewicht, so Strittmatter weiter, also bei rund 50 Gramm bei 60 kg; diese Menge werde oft unterschätzt, sollte aber als Regel eingehalten werden, um alle Stoffwechselfunktionen zu gewährleisten: «Damit der Pool an Aminosäuren über den ganzen Tag verfügbar ist, braucht jede Mahlzeit einen Eiweissanteil – ist er genügend, stellt sich auch das Sättigungsgefühl ein.»

Und was ist mit Jugendlichen, die sich mit Proteinen zuschütten? «Zwar brauchen diese im Wachstum mehr Eiweiss; es ist aber in keiner Weise sinnvoll, einen Grenzwert von 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht über längere Zeit zu überschreiten. Falsch gewählte Eiweisse (nur tierisch, nur aus Fleisch) führen letztlich zur Übersäuerung des gesamten Organismus: Die Muskeln fühlen sich immer schwerer an, man hat keine Energie – das ist kontraproduktiv und gesundheitlich bedenklich. Dies umso mehr, als es heute Eiweisspräparate sogar auf rein pflanzlicher Basis gibt, die nur noch die essentiellen Aminosäuren enthalten: eine sehr gute Lösung, um in bestimmten Lebenssituationen – etwa Schwangerschaft, hohe sportliche Aktivität, Krankheit, fehlender Appetit im Alter – genügend gutes Eiweiss zuzuführen.»

Ann-Brita Dähler